Test: Meine Wunschpraline von chocri

Ich durfte sie endlich probieren: meine Wunschpralinen von chocri.de Sie zum Valentinstag zu verschenken, war schließlich nicht ganz uneigennützig ;-)

Aussehen

Die Pralinen befinden sich in schwarzen Blistern in der Verpackung und sind mit einem Luftpolster geschützt. Von der Optik her haben sie alle einen schönen glatten Überzug und machen auf mich einen hochwertigen Eindruck. Sie sind sauber verarbeitet und auch die Dekoration sieht toll aus. Die Pralinen sehen wirklich handgemacht aus und sauber verarbeitet. Einfach zum Reinbeißen!

Immer vier Pralinen sind gleich. Ich hab passend zum Valentinstag bei allen die Herzform gewählt. Beim weißen Überzug mit der Karamellfüllung hab ich Haselnusskrokant als Dekor gewählt. Dann folgen Zartbitter mit Nougatfüllung und Chili oben drauf und als letztes ein Vollmilchherz mit Herzstreudeko.

Geschmack

Auch geschmacklich haben mich meine Wunschpralinen überzeugt. Die Hohlkörper mit dem Überzug waren nicht zu dick und die Füllungen waren homogen verteilt.

Die Karamellcreme ist am flüssigsten und man hat das typische Karamellaroma. Die Nougatcreme ist im Gegensatz dazu etwas fester, hat aber trotzdem ein sehr gutes Mundgefühl und schmilzt herrlich zart im Mund. In Kombination mit dem Chili oben drauf, einfach nur aufregend. Mein Favorit ist die Espressocreme gewesen, schon der Geruch war umwerfend. Ein echter Tipp für Kaffee-Fans ;-)

Fazit

Meine Wunschpralinen von chocri sind zwar nicht ganz so günstig, aber rechtfertigen ihren Preis alle mal. Die Verarbeitung ist super, die Optik ebenfalls und auch am Geschmack gab es nichts auszusetzen. Meine selbstzusammengestellten Wunschpralinen waren zudem ein tolles Geschenk, welches einen hochwertigen Eindruck macht.

Lieferung meiner Wunschpralinen von chocri

Heute kam mein Paket von chocri mit meinen Wunschpralinen an. Leider kann ich zum Geschmack und Aussehen noch nicht viel sagen, da es ein Valentinstagsgeschenk ist, aber der Ersteindruck ist schon mal sehr gut.

Am 21. Januar hatte ich bestellt, voraussichtlicher Liefertermin sollte morgen sein. Die Lieferzeit ist mit 2,5 Wochen schon etwas länger. Wenn man seine Wunschpralinen nicht spontan möchte, kann man das ja mit dem voraussichtlichen Liefertermin gut planen.

Die Pralinen waren in einem Karton mit Papier gepolstert und sind unversehrt bei mir angekommen. Die Schachtel ist in einem rotbraun gehalten mit einer Kakaopflanze, die sich über die Verpackung zieht. Mit einem Etikett mit dem Namen der Pralinenbox ist die Schachtel verschlossen, weshalb ich noch nicht hinein schauen konnte :)

TIPP: Wunschpralinen aus dem Internet

Ich hatte vor einiger Zeit eine Seite im Internet  entdeckt, wo man sich seine eigene Schokolade zusammenstellen kann: chocri.de

Ein ganz einfaches, aber geniales Prinzip: man wählt die Basistafel: Vollmilch-, Weiße oder Zartbitterschokolade und kann bis zu 5 Zutaten aus Kategorien wie Früchte, Nüsse, Gewürze und Dekoren wählen. Diese werden dann auf die Tafel gestreut und machen ganz schön was her, auch eine schöne Geschenkidee neben Wunschpralinen ;)

Jetzt habe ich letztens gesehen, dass dort nun auch individuelle Pralinen angeboten werden, quasi Wunschpralinen aus dem Internet, die man sich zusammenklicken kann.


Auswahl

Es gibt 4er, 12er und 24er Boxen, wobei man sich jeweils 4 gleiche Pralinen zusammenstellt.  Zuerst wählt man die Pralinenform: Herz, Würfel oder Kugel in Vollmilch, Zartbitter oder Weiß. Dann geht es weiter mit der Füllung. Da ist für viele Geschmäcker etwas dabei: Erdbeere, Espresso, Champagne und auch Marzipan. Anschließend kommt man zum Überzug: Vollmilch, Zartbitter oder Weiß. Zu guter Letzt wird noch die Dekoration gewählt. Die Auswahl ist ganz unterschiedlich, ob Nüsse, Streudekore, Chili oder sogar Echtgoldpulver. Die klassischen Schokoladenstreifen gibt es zwar nicht, aber trotzdem sind einige Highlights dabei, die nicht für jeden so gewöhnlich sind.

Seite

Die Seite ist meiner Meinung nach sehr übersichtlich aufgebaut: man findet sich sehr schnell zurecht und alles ist sehr intuitiv. Über eine Navigation weiß man immer, wo man sich befindet und rechts sieht man in einer kleinen Box die Zusammenstellung der jeweiligen Praline und die Anzahl der Pralinen, die sich bereits in der Box befinden. Man wird immer automatisch zum nächsten Schritt weitergeleitet, so dass man sich ganz entspannt durchklicken kann. Die Bilder sind sehr ansprechend und alles ist leicht verständlich.

Preis

Der Preis für eine 4er Box liegt bei 7,90€, die 12er Box bei 13,90 und die 24er Box bei 23,90€. Darin enthalten sind jeweils die verschiedenen Formen, die Füllungen und der Überzug eurer Wunschpraline. Für die Dekoration zahlt man extra. Es fängt bei 0,30€ an für Zimt oder Herz Streudeko für jeweils 4 Pralinen und geht bis zu 0,95€ bei Echtgoldpulver. Mit 4 verschiedenen Dekoren lande bin ich am Ende bei 16,35€ für eine 12er Box mit 3×4 Wunschpralinen gelandet. Die Versandkosten betragen 3,90€. Jedoch gibt es ab 30€ versandkostenfrei.

Die Lieferzeit liegt bei rund 2 Wochen und sobald meine Wunschpraline ankommt, werde ich euch wieder berichten.

Meine liebsten Marzipanwunschpralinen

Nachdem ich euch schon die Herstellung von Marzipanpralinen vorgestellt habe, nun meine Lieblingsrezepte für meine Wunschpralinen mit Marzipan.

Marzipan-Nuss-Pralinen

Zutaten für ca. 40 Stück:

  • 400 g  Marzipan-Rohmasse
  • 100 g  gehackte Walnüsse
  • 450 g  Kuvertüre
  • 40       halbierte Walnüsse

Die Marzipan-Rohmasse wird mit den gehackten Walnüssen verknetet und in die entsprechende Form eurer Wunschpralinen gebracht. Sollte die Marzipanmasse zu klebrig sein, einfach etwas Puderzucker unter die Masse kneten. Das erleichert ggf. auch das Ausstechen von Formen.Nach dem Überziehen mit der Kuvertüre werden sie auf ein Gitter zum Trocknen gelegt. Die Pralinen werden mit den halbierten Walnüssen dekoriert, solange die Kuvertüre noch etwas flüssig ist.

Varianten: Statt Walnüsse eignen sich auch gehackte Pistazien oder Haselnüsse. Wer etwas Alkohol in seinen Pralinen möchte: man kann der Marzipan-Rohmasse auch etwas Rum (ca.  2 EL) untermischen.

Marzipan-Aprikosen-Pralinen

Zutaten für ca. 35 Stück:

  • 200 g  Marzipan-Rohmasse
  • 50 g    Puderzucker
  • 100 g  getrocknete Aprikosen
  • 400 g  Kuvertüre

Die getrockneten Aprikosenstücke sehr fein hacken und mit der Marzipanrohmasse und dem gesiebten Puderzucker vermengen. In die entsprechende Form bringen und mit Kuvertüre überziehen. Bei fruchtigen Wunschpralinen empfehle ich weiße Kuvertüre. So wird meine Wunschpraline richtig schön fruchtig-süß.

Varianten: Statt der getrockneten Aprikosen schmecken auch getrocknete Pflaumen, Orangeat und Zitronat. Wer es etwas fruchtiger mag, der kann noch geriebene Zitronen-, Limetten bzw. Orangenschale mit rein tun. Die eignen sich auch super zum Verzieren der Pralinen. Entsprechend der Fruchtsorte lassen sich auch gut 2 Esslöffel Aprikosen-, Orangenlikör o.ä. untermischen.

Nougat-Marzipan-Pralinen

Zuaten für ca. 35 Stück:

  • 200 g  Marzipan-Rohmasse
  • 50 g    Puderzucker
  • 100 g  Nougat
  • 400 g  Kuvertüre

Eine einfach herzustellende Wunschpraline, aber immer wieder raffiniert. Die Marzipanmasse mit dem gesiebten Puderzucker wieder gut miteinander verkneten und Kugel daraus formen. In die Mitte eine kleine Kuhle drücken. Das Nougat zu kleinen Kügelchen formen und die Marzipanmulden damit ausfüllen. Die Kugeln mit der Marzipanmasse verschließen und mit Kuvertüre überziehen.

Varianten: Für andere Pralinenformen könnt ihr auch die Marzipanmasse mit dem Nougat schichten. Zudem könnt ihr auch die Marzipanmassen der oberen Rezepte verwenden mit Nüssen und Früchten.

Wie ihr seht kann vieles kombiniert werden, ob nun mit Früchten, Nüssen oder Alkohol. Eurer Phantasie sind beim Kreieren der Marzipanwunschpralinen keine Grenzen gesetzt.

Marzipan-Wunschpralinen – ganz einfach

Jetzt habe in letzter Zeit so viel über Pralinenformen und Gießen von Pralinenhülsen geschrieben, dabei gibt es ja auch zahlreiche Wunschpralinen, die man ganz einfach zubereiten kann ohne Schokoladenhülsen.

Die Klassiker sollten wohl Marzipanpralinen sein. Sie sind zwar nicht jedermanns Liebling, aber gehören meiner Meinung einfach zu Pralinen dazu. Marzipan ist eine Mischung aus Zucker und Marzipanrohmasse, eine aus blanchierten/geschälten Mandeln hergestellte Masse. Marzipan lässt sich besser modellieren als Marzipanrohmasse. Für einfache Marzipanpralinen ohne zusätzliche Zutaten nutze ich immer Marzipan. Marzipanrohmasse eignet sich besser zum Verkneten mit (Puder-)Zucker und anderen Zutaten.

Je nach gewünschter Form meiner Wunschpraline forme ich das Marzipan bzw. die zubereitete Marzipanmasse zu kleinen Kugeln oder rolle es zu einer etwa 1 – 1,5 cm dicken Schicht aus. Aus dieser lassen sich nun allerlei Formen ausschneiden: rechteckig, kreis-, herz-, trapezförmig usw.

Die Marzipanstücke dann einfach in die flüssige und natürlich temperierte  Kuvertüre tauchen und auf einem Pralinen- oder Kuchengitter abkühlen lassen und meine Wunschpraline schließlich dekorieren.

Meine Wunschpraline gießen mit Doppelformen

Wie schon angekündigt, lassen sich nicht alle meiner Wunschpralinen mit einfachen Formen gießen. Für bestimmte Formen wie Kugel, benötigt man dann so genannte Doppelformen.

Für die Kugel habt ihr dann entsprechend zwei Halbkugelformen. Mit diesen Formen werden zunächst die entsprechenden Schokoladenhülsen gegossen. Sobald diese etwas ausgehärtet sind, können die Halbkugeln mit den Füllungen meiner Wunschpraline bis zum Rand gefüllt werden. Mit einem Spachtel noch die überschüssige Füllung nach dem Klopfen abstreichen. Die beiden Formen mit den identisch gefüllten Halbkugeln werden nun aufeinander geklappt und etwas zusammen gedrückt. Es gibt entsprechende Klammern und Stifte zu kaufen, um Doppelformen zu fixieren. Im Kühlschrank können die Pralinen nun aushärten und werden sich von der Form lösen. Durch einen Überzug wird der Rand der beiden Halbkugeln nicht mehr zu sehen sein.

Ich gieße auch sehr gerne unterschiedliche Füllungen in die Halbkugeln, so dass meine Wunschpraline aus zwei Hälften mit zwei Füllungen besteht. Je nach Geschmacksrichtung lassen sich dabei tolle Kombinationen und Überraschungen zaubern.

Tipp: Onlineshop für Pralienzubehör

Heute habe ich einen ganz tollen Tipp für euch: pati-versand.de

Ein Onlineshop mit zahlreichen Hilfsmitteln zum Herstellen für meine Wunschpraline. Hier bekommt ihr neben fertigen Hohlkörpern auch Formen zum Selbergießen der Hohlkörper und die richtige Kuvertüre gibts auch noch. Das notwendige Werkzeug, wie Pralinengabel, Spachtel usw. für das Herstellen eurer Pralinen kann man hier  auch kaufen. Außerdem gibt es dort viele Sachen für die Dekoration eurer Wunschpralinen und auch ein paar Anleitungen und Rezepte.

 

Pralinenkörper selber gießen

Um meine Wunschpraline noch individueller zu machen, stelle ich die Schokoladenkörper auch oft selbst her. Mit den geeigneten Formen ist das auch gar nicht so schwer. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich Formen aus Kunststoff oder Silikon sehr gut eignen. Soll meine Wunschpraline eine Kugel sein, so braucht man so genannte Doppelformen. Das werde ich euch später noch einmal gesondert zeigen.

Für die Hohlkörperherstellung würde ich auch eher Kuvertüre nehmen als Schokolade. Gegenüber der Schokolade hat sie einen höheren Fettgehalt und wird später bei Raumtemperatur fester als die Schokolade. Bei der Hohlkörperherstellung ist es ebenfalls sehr wichtig die Kuvertüre vorher zu Temperieren, damit ihr die Schokoladenhülsen später einfacher aus den Formen bekommt. Denn untemperierte Kuvertüre ist weicher und löst sich schlecht aus den Formen.

Die temperierte Kuvertüre wird in die Form meiner Wunschpraline gegossen. Die Form sollte dann auf dem Tisch geklopft werden, damit ihr die Luftblasen herausbekommt. Anschließend dreht ihr die Form um und die überflüssige Schokolade fließt ab. Ich drehe die Form dann oft im Kreis, so dass die Schokolade quasi herausgeschleudert wird, aber mit Klopfen geht es auch ganz gut. Je nachdem wie dick oder dünn eure Hohlkörper werden sollen, müsst ihr entsprechend länger oder kürzer klopfen und schleudern. Mit einem Spatel wird überflüssige Schokolade von der Form abgestriffen und dann gehts in den Kühlschrank.

Sobald die dünne Schicht fest geworden ist nach etwa 10 – 15 Minuten, kann ich meine Wunschpraline schließlich füllen und dekorieren. Es bietet sich an, die Hülsen in den Formen zu lassen. Beim Füllen ist dann darauf zu achten, dass ihr 1-2 mm Platz bis zum Rand lasst. Dann gehts erstmal in den Kühlschrank. Die Füllung sollte zu mindest oben schon fest geworden sein. Jetzt können die Wunschpralinen mit der temperierten Kuvertüre, die ihr auch zum Gießen der Holhkörper verwendet habt, verschlossen werden. Dazu gießt ihr die Schokolade auf die Formen und klopft die Formen wieder auf den Tisch. Mit einem Spatel streicht ihr die überflüssige Schokolade ab. Die Formen nun wieder in den Kühlschrank. Sobald die Pralinen ausgehärtet sich, lassen sie sich ganz einfach aus den Formen lösen (vorausgesetzt, die Kuvertüre wurde richtig temperiert).

Nach Belieben kann meine Wunschpraline dann noch weiter dekoriert werden.

Ein neues Jahr und wieder viele Auftritte für meine Wunschpraline

Der Weihnachtsurlaub ist vorüber und auch ich wünsche euch noch nachträglich ein gesundes neues Jahr! Ich freue mich auf ein Jahr mit vielen neuen Ideen für meine Wunschpralinen-Sammlung, neuen Rezepten und regen Austausch mit euch.

Natürlich habe ich auch dieses Mal zu Weihnachten wieder Pralinen selber gemacht und Freunde und Familie mit individuellen Pralinen beglückt. Es wird auch nichts Anderes mehr von mir erwartet :) Dieses Jahr durften sich alle Ihre Pralinen selber zusammenstellen und bei mir ihre Wunschpralinen in Auftrag geben. Somit jeder hat das bekommen, was er sich gewünscht hat.

Auch für die restliche Zeit im Jahr werde ich wieder viele Möglichkeiten haben, meine Wunschpraline zu verschenken.

Einige haben schon ihre Wunschpralinen zum Geburtstag bestellt. Individuelle Pralinen sind auch zum Geburtstag ein wunderbares Geschenk. Dadurch, dass man so viele Möglichkeiten bei der Zusammenstellung und Gestaltung hat, kann man eigentlich zu fast jedem Anlass die persönlichen Wunschpralinen verschenken, egal ob für Alt oder Jung.

Wunschpralinen kann man auch ideal für Hochzeiten verwenden. Eine Freundin heiratet dieses Jahr und hat mich gebeten Pralinen für ihre Hochzeit zu gestalten. Wir werden die Pralinen als kleines Dankeschön für jeden Gast verschenken. Dabei werden wir natürlich viel mit Herzen bei der Verzierung arbeiten und immer eine „weibliche“ mit einer „männlichen“ Wunschpraline kombinieren. Wenn es dann im Juni soweit ist, werde ich euch davon berichten.

Also auf in ein spannendes neues Jahr mit vielen Wunschpralinen.

Pralinen selber machen

Heute zeige ich euch nun endlich die ersten Tipps und Tricks zur Herstellung eurer Wunschpralinen. Ich nutze meistens das Hohlkörperverfahren. Dabei werden in kleine Schokoladenhohlkörper die Füllungen eurer Wunschpralinen gefüllt und anschließend wird die Praline mit Schokolade verschlossen und verziert.

Hohlkörper

Als erstes müsst ihr die Hohlkörper vorbereiten. Diese kann man mit geeigneten Formen selber machen oder bei entsprechenden Händlern kaufen.  Die Hohlkörper gibt es in zahlreichen Formen: rund, eckig, herzförmig aus Vollmilch, Zartbitter oder Weißer Schokolade.

Füllung

Die Füllung für die Pralinenhohlkörper wird auch Canache genannt und ist eine Creme aus Schokolade mit Sahne und verschiedenen Zusätzen wie Rum, Eierlikör oder Vanille. Rezepte zu verschiedenen Füllungen werde ich euch später noch präsentieren. Zum Befüllen füllt ihr die Canache am besten in einen Spritzbeutel. Dabei sollte sie die richtige Temperatur haben und weder zu fest noch zu flüssig sein, damit ihr es beim Dosieren einfacher habt. Die Hohlkörper werden nun bis zum Rand befüllt. Die Formen kurz auf den Tisch klopfen, um Luftblasen aus der Füllung zu bekommen. Die Wunschpralinen dann mindestens 2 Stunden stehen lassen bis die Füllung festgeworden ist oder einfach für kurze Zeit in den Kühlschrank.

Überzug

Danach wird meine Wunschpraline mit etwas geschmolzener Schokolade verschlossen. Hierfur könnt ihr auch Kuvertüre nehmen, mit der ihr später die Pralinen überzieht. Diese hat im Vergleich zu Schokolade einen höheren Anteil an Kakaobutter und ist daher  dünnflüssiger und schmiegt sich besser an meine Wunschpraline an. Mit Hilfe einer Pralinengabel tunkt ihr die Pralinen in die Kuvertüre und lasst sie auf einem Pralinengitter abkühlen. Im letzten Schritt könnt ihr eurer Kreativität freien Lauf lassen und eure Wunschpralinen nach Herzenslust verzieren.

Temperierung

Bevor ihr aber die Kuvertüre zum Verschließen oder Überziehen verwendet werden kann, muss sie erst richtig temperiert werden, damit sie später den richtigen Glanz hat und eure Wunschpralinen nicht stumpf aussehen. Außerdem hat untemperierte Schokolade/Kuvertüre keinen richtigen Knack und ist weicher und schmilzt sofort in der Hand. So soll meine Wunschpraline schließlich nicht sein. Zunächst muss Kuvertüre geschmolzen werden. Das macht sich am besten im Wasserbad. Im ersten Schritt sollte sie auf ca. 45 Grad erhitzt werden. Unter ständigem Rühren lasst ihr sie dann auf 26-28 Grad abkühlen, um sie dann wieder auf 30 Grad zu erwärmen. Bei dunkler Kuvertüre eher auf 32 Grad und weiße Kuvertüre auf 29 Grad. Durch das richtige Hoch- und Runterkühlen hat der Überzug eurer Wunschpralinen nachher den richtigen Glanz.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zubereiten eurer Wunschpralinen und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Ideen zeigt.